Seminar Soziale Selbstverwaltung

Der gesunde Menschenverstand ist gefragt

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20.04.2024

Zwölf Teilnehmende trafen sich am 13. April 2024 auf dem Kolping Campus in Augsburg, um sich über die Bereiche der Sozialen Selbstverwaltung auszutauschen. Renate Hofner, Referentin bei der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), und Michael Breitsameter, Bezirksvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (ACA) in Schwaben, informierten über die Arbeit im AOK-Direktionsbeirat, im Vorstand und in der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Schwaben und in der Sozial- und Arbeitsgerichtsbarkeit.

Welche Rechte und Pflichten hat ein Arbeits- oder Sozialrichter, welche Möglichkeiten der Einflussnahme gibt es, werden Fahrkosten erstattet, wie oft ist man bei Verhandlungen dabei und viele weitere Fragen beantworteten die beiden Referierenden. Diskutiert wurde auch, ob eine Abstimmung im Widerspruchsausschuss bei einer Krankenkasse einstimmig sein muss, oder ob man seiner eigenen Überzeugung folgen darf. „Der eigene gesunde Menschenverstand zählt“, antwortete Michael Breitsameter. Renate Hofner berichtete, welche Aufgaben die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung für Schwaben (DRV) entscheiden kann und wie oft sie zusammenkommt bzw. wie sie zusammengesetzt ist. Als Vorstandsmitglied in der Rentenversicherung erzählte sie auch über ihre Eindrücke aus der Arbeit im Vorstand.

Die ACA Schwaben war 2023 wieder zu den Sozialwahlen angetreten. Ehrenamtliche Engagierte aus den drei Mitgliedsverbänden KAB, Evangelische Arbeitsgemeinschaft für soziale Fragen und das Kolpingwerk engagieren sich auf der Grundlage der christlichen Gesellschaftslehre für ihre Mitversicherten in den Gremien der Sozialen Selbstverwaltung. Die ACA unterstüzt ihre Mandatsträger durch Schulungen bei ihrer Aufgabe.

20.04.2024
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